Besuch von Zeitzeugen zum 2. Weltkrieg im Geschichtsunterricht der 9a
Am 07.07.26 hatten wir, die 9a, Besuch von zwei Zeitzeugen aus dem Zweiten Weltkrieg. Herr und Frau Moosmayer gaben uns einen guten Einblick in ihr Leben vor, während und nach dem Krieg.
Es war interessant zu hören, wie ihr Leben während der NS-Zeit war.
Herr Moosmayer musste als Jugendlicher, noch keine 16 Jahre alt, bei der Flak aushelfen, wobei sein Unterricht fast vollständig ausfiel. Er erzählte uns unter anderem, dass er oft bei Luftangriffen in einen sogenannten Luftschutzkeller musste, was für ihn persönlich sehr belastend war. Als der Krieg sich dem Ende neigte, wurde er in französische Kriegsgefangenschaft genommen, kam jedoch zum Glück unversehrt wieder raus.
Frau Moosmayer erzählte uns, dass sie damals in den BDM (Bund deutscher Mädels) musste, was sie allerdings nicht wollte. Sie berichtete uns, einige ihrer Familienmitglieder seien bei einem Bombenangriff ums Leben gekommen. Ihr Vater bekam wegen einer Bombe einen großen Splitter an den Kopf, was eine dauerhafte Narbe verursachte. Allerdings konnte er nicht sofort zum Arzt, denn er musste warten, bis die nächste Angriffspause stattfand.
Nach den Erzählungen durften wir noch einige Fragen stellen, wie z. B. „Was war das Schlimmste, was sie erlebt haben?“ Frau Moosmayer antwortete darauf, dass sie eine Panikattacke hatte, als eine Granate vor ihrem Kellerfenster landete, was für sie ein schlimmes Erlebnis war.
Wir, die 9a, möchten uns bei Herrn und Frau Moosmayer dafür bedanken, dass sie sich die Zeit für uns genommen haben und so offen und ehrlich waren. Wir möchten uns unter anderem bei der Schule und den zuständigen Lehrern dafür bedanken, dass sie so etwas ermöglicht haben.
Dieser Text wurde von Katharina Ruhmke & Ronja Präkelt aus der 9a verfasst.